Apr.
Neuzugang im Kader von GetSpeed in der Fanatec GT World Challenge Europe Powered by AWS: Andrzej Lewandowski bestreitet die Saison 2023 mit der Mannschaft rund um Teamchef Adam Osieka. Der Pole teilt sich das Cockpit des Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer #2 mit dem US-Amerikaner Lance Bergstein und dem Briten Aaron Walker. Das Fahrzeug wird in der Pro-Am gewertet.
Zweimal gewann Lewandowski die Lamborghini Super Trofeo. 2018 entschied er die Am-Wertung der International GT Open für sich. „Mit Andrzej haben wir einen starken Piloten in unserem Kader. Zusammen mit Lance und Aaron ist das Ziel des Trios, in der Pro-Am ganz vorne mitzufahren“, sagt Osieka.
Der Endurance-Cup der GTWC startet vom 21.-23. April in Monza. Danach macht die Serie Station in Paul Ricard (2.-4. Juni), Spa-Francorchamps (27. Juni bis 2. Juli), auf dem Nürburgring (29.-30. Juli) und Barcelona (29. September bis 1. Oktober).
Okt.
Mit einem guten Ergebnis hat GetSpeed die Saison 2022 im Endurance Cup der Fanatec GT World Challenge powered by AWS beendet. Maro Engel, Steijn Schothorst und Luca Stolz fuhren im Mercedes-AMG GT3 auf Rang acht in mit 48 Fahrzeugen stark besetzten Teilnehmerfeld. Ihr bestes Saisonergebnis erzielten die drei Nachwuchspiloten Sébastien Baud, Jeffrey Kingsley und Valdemar Eriksen. Am Ende ihrer GT3-Premierensaison fuhr das Trio auf Rang 19 im Gesamtklassement und wurde auf acht im Silber-Cup gewertet.
„Unsere drei Young Guns haben sich in ihrem ersten Jahr in der GTWC fantastisch entwickelt. Damit haben wir unser Ziel erreicht“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Die GT World Challenge ist die härteste GT3-Serie der Welt. Sich hier als junger Fahrer zwischen Profipiloten zu behaupten ist alles andere als einfach. Bei jeder Veranstaltung haben wir daran gearbeitet, das Fahrzeug optimal abzustimmen und dann im Rennen konstant die Leistung abzurufen. Dabei haben Sébastien, Jeffrey und Valdemar vor allem von den beiden Mercedes-AMG Performance-Fahrern Maro Engel und Luca Stolz in unserem Team profitiert.“
Die GetSpeed-Speerspitze mit Engel, Schothorst und Stolz fuhr in Barcelona ein unauffälliges Rennen und kam letztlich auf Rang acht ins Ziel. So stand am Ende der Langstrecken-Saison Platz fünf für Schothorst und Stolz zu Buche, Engel wurde in der Fahrerwertung Siebter. Die Teamwertung beendete GetSpeed auf Rang fünf.
„Alles in allem können wir mit unserem Abschneiden in der GT World Challenge zufrieden sein“, sagt Osieka. „In fünf Rennen haben wir zwei Podestplätze eingefahren, darunter Platz zwei bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps. Die Rechnung mit zwei extrem erfahrenen Piloten mit Maro und Luca sowie Steijn als aufstrebendem Talent ist aufgegangen und macht Lust auf mehr. Daran können wir in Zukunft anknüpfen.“
Sep.
Finale im Endurance Cup der Fanatec GT World Challenge powered by AWS. GetSpeed tritt mit zwei Mercedes-AMG GT3 beim letzten Saisonrennen des weltweit stärksten GT3-Championats auf dem Circuit de Barcelona Catalunya an, um an die Erfolge der bisherigen Saison anzuknüpfen. Luca Stolz und Steijn Schothorst liegen aktuell auf Platz drei in der Fahrerwertung und haben in Spanien den Sieg im Visier. Auf ihr erstes richtiges Erfolgserlebnis hoffen Sébastien Baud, Jeffrey Kingsley und Valdemar Eriksen im Junior-Fahrzeug. Die drei Young-Guns treten im Silbercup der GTWC an und wollen auf der Formel-1-Rennstrecke zum Saisonabschluss nochmal glänzen.
„Barcelona ist eine Strecke, die jedes Team und jeder Fahrer wie seine Westentasche kennt, denn hier wird im Vorfeld der Saison viel getestet“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Im vergangenen Jahr war das GTWC-Feld in Spanien sehr ausgeglichen und mit Mercedes-AMG, Porsche, Audi und Lamborghini lagen vier Marken auf den ersten vier Positionen. Ein ähnliches Bild gab es auch beim vergangenen Rennen Hockenheim, das wir als bester Mercedes-AMG auf Platz vier beendet haben. In Barcelona wollen wir nun anknüpfen und nach Platz zwei in Spa-Francorchamps und Platz drei beim Auftakt in Imola erneut aufs Podium.“
Nach vier Events liegen Stolz und Schothorst, die sich das Fahrzeug mit Maro Engel teilen, auf Rang drei der Fahrerwertung. Bei noch 28 zu vergebenden Punkten ist Platz zwei noch in Reichweite. „Abgesehen von unserem unverschuldeten Ausfall in Paul Ricard sind wir das konstanteste Team in der Spitzengruppe“, so Osieka. „Unser Ziel ist es immer unser Bestes zu geben – wir wollen gewinnen.“
Das Ziel der drei Youngster Baud, Kingsley und Eriksen ist es, sich beim letzten Rennen ihrer GT3-Premierensaison im vorderen Feld des Silbercups zu positionieren. „Unsere Junioren hatten in ihrem ersten Jahr im GT3-Sport eine Menge Pech“, resümiert Osieka. „Ich hoffe, dass sich das Blatt beim Finale jetzt wendet. Sébastien kommt mit Rückenwind nach Barcelona. Bei den GT Open hat er mit uns zuletzt einen dritten Rang im Gesamtklassement gefeiert.“
Auf dem Circuit de Barcelona Catalunya geht es zum Ende der Saison noch einmal über die gewohnte Distanz von drei Stunden. Am Freitag stehen zwei einstündige Tests (9:00 und 13:10 Uhr) auf dem Programm sowie eine weitere Session (16:40 Uhr), die den Bronze-Fahrern vorbehalten ist. Am Samstagmorgen startet das Freie Training um 9:00 Uhr über 90 Minuten. Das Pre-Qualifying beginnt um 13:40 Uhr. Auch am Sonntag muss man früh hellwach sein. Von 9 bis 10 Uhr werden die Startplätze für das Rennen ausgefahren. Die Startampel schaltet dann um 15 Uhr auf Grün. Das Rennen wird per Livestream auf www.youtube.com/gtworld übertragen.
Sep.
Das Mercedes-AMG Team GetSpeed erlebte bei seinem Heimspiel im Endurance Cup der Fanatec GT World Challenge Europe Powered AWS ein perfektes Wochenende auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg. Als bester Mercedes-AMG GT3 fuhren Maro Engel, Steijn Schothorst und Luca Stolz auf Platz vier, die beiden letztgenannten schoben sich damit auf Platz drei in der Fahrerwertung in der stärksten GT3-Rennserie der Welt nach vorne.
„Die Balance of Performance spielte uns auf dem Hockenheimring nicht gerade in die Karten“, sagt Teamchef Adam Osieka. Nach dem Qualifying stand nur Platz neun zu Buche. Bereits hier war GetSpeed das stärkste Mercedes-AMG-Team. Aufgrund einer Strafe für angebliches Blockieren eines Mitstreiters im Zeittraining startete Maro Engel nur von Startplatz zwölf. Der erfahrene GT3-Pilot brachte den Mercedes-AMG GT3 dank starker Leistungen bis auf Platz zwei nach vorne. Schothorst konnte diese Position bis kurz vor Ende seines Stints verteidigen, ehe ihn ein kleiner Fahrfehler bei abbauenden Reifen einige Positionen kostete. Stolz konnte einige davon im letzten Stint wieder gutmachen und wurde am Ende auf Platz vier abgewinkt.
„Wir können mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein“, sagt Osieka. „Auch unter schwierigen Bedingungen haben wir es geschafft, uns im Rennen in der Spitzengruppe zu etablieren. Die Grundsteine waren erneut eine punktgenaue Strategie und perfekte Boxenstopps. Natürlich wären wir gerne erneut auf das Podium gefahren, aber bei nur noch einem ausstehenden Rennen im Endurance-Cup müssen wir anfangen zu taktieren. Es war wichtig, dass wir wichtige Punkte eingefahren haben, so dass Steijn und Luca jetzt in der Meisterschaft auf Platz drei liegen. In Barcelona werden wir dann wieder voll angreifen.“
Auch das Schwesterfahrzeug lieferte eine starke Aufholjagd. Von Position 17 aus gestartet, ging es für Sébastien Baud, Valdemar Eriksen und Jeff Kingsley im Silber-Cup bis auf Rang zwölf nach vorne. „Das ist ein ordentliches Ergebnis für unsere Young-Guns“, sagt Osieka. „Alle drei Piloten brauchen jeden Rennkilometer, um Erfahrungen zu sammeln. Daher war unser sichtigstes Ziel, das Rennen durchzufahren. Die drei profitieren sehr davon, dass wir ein Werksauto im Kader haben. Von Maro und Luca können alle drei eine Menge lernen.“
Das GTWC-Finale steigt vom 30. September bis 2. Oktober in Barcelona.
Sep.
Die Sommerpause ist vorbei – am kommenden Wochenende geht es für GetSpeed wieder zurück auf die Rennstrecke. Vom 2. bis 4. September findet das vierte Event im Endurance Cup der Fanatec GT World Challenge Europe Powered AWS statt. Auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg steht ein Rennen über die Distanz von drei Stunden auf dem Programm. Das im Gewerbepark am Nürburgring beheimatete Mercedes-AMG Team GetSpeed tritt bei dem „etwas anderen Heimspiel“ mit zwei stark besetzten Mercedes-AMG GT3 in den Klassen Pro und Silver-Cup an und ist mit den Stammfahrern in der Startnummer #2 zurück: Maro Engel, Steijn Schothorst und Loca Stolz. In der #3 wechseln sich Sébastien Baud, Valdemar Eriksen und Jeff Kingsley ab.
„Das wird für uns ein etwas anderes Heimspiel“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Als Team aus der Eifel ist es ungewöhnlich, Hockenheim als Heimspiel zu bezeichnen. Aber es ist die einzige Station der GTWC in Deutschland. Und wir sind mit dem Grand-Prix-Kurs auch bestens vertraut. Hockenheim sollte dem Mercedes-AMG GT3 entgegenkommen und wir reisen voller Zuversicht an, schließlich haben wir in diesem Jahr schon zwei Podestplätze in der GTWC erzielt – zuletzt Platz zwei beim 24h-Rennen in Spa.“
Nach den 24 Stunden von Spa-Francorchamps und den sechs Stunden von Paul Ricard, geht es in Hockenheim zum zweiten Mal über die kürzeste Endurance-Distanz von nur drei Stunden. „Aus Fahrersicht ist das schon fast ein Sprintrennen“, sagt Luca Stolz, der zusammen mit Maro Engel und Steijn Schothorst beim Auftakt in Imola nach drei Stunden Rang drei feierte. „Die kurze Distanz liegt uns. Es gibt wenig Möglichkeiten für taktische Spielchen. Man muss einfach abliefern. Trotzdem muss das Team natürlich als Einheit funktionieren. Das haben wir in dieser Saison bereits mehrfach unter Beweis gestellt.“
Die Action der GTWC verteilt sich maßgeblich auf zwei Tage. Nach dem Freien Training von 09:45 bis 11:15 Uhr folgt am Samstag das Pre-Qualifying von 14:05 bis 15:35 Uhr. Am Sonntag werden im dreigeteilten Qualifying von 09:45 bis 10:45 Uhr die Startpositionen für das Rennen ausgefahren. Die Startampel schaltet um 15 Uhr auf Grün. Der Renntag kann online unter youtube.com/gtworld verfolgt werden.
Juli
Das Mercedes-AMG Team GetSpeed hat erneut abgeliefert. Beim zweiten 24h-Rennen in diesem Jahr bestieg das Team rund um Adam Osieka erneut das Podium. Nach dem großartigen Erfolg beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring mit den Plätzen zwei und drei fuhr GetSpeed auch in Spa-Francorchamps auf Platz zwei. Maximilian Götz, Luca Stolz und Steijn Schothorst pilotierten den Mercedes-AMG GT3 über die Distanz und verpassten nach 536 Runden auf der 7,004 Kilometer langen Ardennenachterbahn den Sieg nur um 31,040 Sekunden. GetSpeed ist damit – was 24-Stunden-Rennen mit GT3-Fahrzeugen anbelangt – eines der erfolgreichsten Teams der Saison 2022.
Bereits im Qualifying trumpfte das Mercedes-AMG Team GetSpeed auf. In der Superpole fuhr Luca Stolz die drittschnellste Zeit und sicherte seinem Team eine perfekte Ausgangsposition für das Rennen. In der Startphase setzte sich Stolz früh an die Spitze. Aufgrund von Safetycar-Phasen und unterschiedlichen Boxenstoppstrategien büßte GetSpeed den ersten Platz zwar in den Abendstunden ein, blieb aber stets in Schlagdistanz zur Spitze. Nach 19 Stunden und 20 Minuten tauchte dann die Startnummer #2 dank eines klugen Schachzugs erneut auf Platz eins auf. In einem spannenden Finish mussten sich Götz/Stolz/Schornhorst am Ende nur den Markenkollegen von französischen Team Akkodis ASP geschlagen geben.
„Das war ein hartes Rennen“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Schon früh war klar, dass es beim wichtigsten GT3-Rennen der Welt vor allem darum gehen würde, zu überleben und im Rennen zu bleiben. Wir hatten nach einem Unsafe Release beim Boxenstopp eine Beschädigung am Fahrzeug, die die Performance stark eingeschränkt hat. So konnten wir in der Schlussphase nicht mehr voll angreifen und sind mit Platz zwei sehr zufrieden. Wir haben nie aufgegeben. Die Fahrer und das gesamte Team haben weiter gekämpft. Vor allem nach unserem Triumph beim Heimspiel auf dem Nürburgring jetzt hier in Belgien nachzulegen, ist eine enorm starke Teamleistung.“
„Der zweite Platz beim größten GT3 Rennen ist super“, sagt Götz. „Ich habe dieses Rennen 2013 gewonnen – damals noch mit dem SLS AMG GT3. Jetzt wieder auf dem Podium zu stehen, ist einfach nur herrlich. Wir werden heute den Doppelsieg für Mercedes-AMG ausgiebig feiern und genießen.“ Teamkollege Schothorst ergänzt: „Es ist großartig hier auf Platz zwei zu stehen. Auch wenn es etwas bittersüß schmeckt, denn der Sieg war in Sichtweite. Hätte mir jemand diesen Rennausgang vor dem Wochenende gesagt, ich hätte es nicht geglaubt.“
Nach Problemen im Qualifying gab es im Rennen für das Fahrzeug mit der #44 nur einen Weg: den nach vorne. Patrick Assenheimer, Michael Blanchemain, Axel Blom und Jim Pla fuhren – von Position 61 aus gestartet – bis auf Platz 31 ins Ziel. Im Gold-Cup stand so am Ende Platz fünf zu Buche. Das dritte Fahrzeug mit der Startnummer #3, pilotiert von Jeffrey Kingsley, Valdemar Eriksen und Sebastien Baud, schied nach einem Unfall in Runde 199 vorzeitig aus.
Die nächste Runde des Fanatec GT World Challenge Europe Powered by AWS Endurance Cup findet vom 2.-4. September auf dem Hockenheimring statt.
Juli
Luca Stolz hat sich an seinem 27. Geburtstag selbst ein großartiges Geschenk gemacht. Bei der Super-Pole der Top-20-Fahrzeuge der 24 Stunden von Spa fuhr der Pilot des Mercedes-AMG Team GetSpeed die viertschnellste Zeit. Der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 2 nimmt das größte GT3-Rennen der Welt von Startplatz drei aus in Angriff, nachdem der Polesitter nachträglich disqualifiziert wurde. Neben Stolz wechseln sich Maximilian Götz und Steijn Schothorst am Volant ab.
„Luca ist eine sehr gute Runde gefahren, die uns schlussendlich einen Platz in Startreihe zwei eingebracht hat“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Das ist eine sehr gute Ausgangsposition für das Rennen zweimal rund um die Uhr auf der Ardennenachterbahn. Wir können so von Beginn an an der Spitze mitfahren.“
„Ich bin sehr zufrieden mit der dritten Position“, sagt Stolz. „Das Auto war mega und das Team hat einen super Job gemacht. Natürlich war es eine Ehre, die Super-Pole fahren zu dürfen. Jeder gibt hier sein Bestes und ich denke, ich habe diese Aufgabe auch sehr gut umgesetzt.“
Die beiden weiteren Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed hatten im Qualifying weniger Glück. Das Gold-Cup-Fahrzeug #44 mit den Piloten Patrick Assenheimer, Michael Blanchemain, Axel Blom und Jim Pla startet von Position 61. Das Silber-Cup-Fahrzeug #3 mit Jeffrey Kingsley, Valdemar Eriksen, Sebastien Baud von Position 63. Im dritten Qualifying Abschnitt wurden der #3 alle Rundenzeiten gestrichen, weil die Tracklimits überschritten wurden.
Das GT3-Rennen des Jahres startet um 16:45 Uhr. Das komplette Rennen wird im Livestream unter youtube.com/gtworld übertragen.
Juli
Die nächste große Herausforderung steht vor der Tür: Vom 28. bis 31. Juli startet das Mercedes-AMG Team GetSpeed bei den TotalEnergies 24 hours of Spa. Mit drei Mercedes-AMG GT3 geht die Mannschaft aus dem Gewerbepark am Nürburgring in das größte und wichtigste GT3-Rennen des Jahres – und nach den Plätzen zwei und drei beim 24h-Rennen am Nürburgring strebt das Team von Adam Osieka auch in Belgien eine Podiumsplatzierung an.
Die Voraussetzungen für eine Top-Platzierung auf der Ardennen-Achterbahn sind gut: Die Speerspitze für GetSpeed bilden Maximilian Götz, Steijn Schothorst und Luca Stolz, die mit der Startnummer 2 um den Gesamtsieg kämpfen wollen. Im Silver Cup treten Jeff Kingsley, Valdemar Eriksen und Sébastien Baud mit der #3 an und im Gold Cup greifen Michael Blanchemain, Patrick Assenheimer, Axel Blom und Jim Pla im Fahrzeug mit der #44 nach der Krone.
„Wir haben drei heiße Eisen im Feuer. Die Fahrerbesatzungen haben das Potenzial, in ihren Klassen ganz vorne mitzufahren“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Wir haben ja bereits beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring unter Beweis gestellt, dass wir ein eingespieltes Team sind und auf den Punkt fehlerfreie Leistung abrufen können. Nach zwei Podestplätzen in der Eifel wollen wir nun in den belgischen Ardennen nachlegen.“
Die TotalEnergies 24 hours of Spa sind der Saisonhöhepunkt der Langstreckenwertung der Fanatec GT World Challenge Europe Powered by AWS. 65 GT3-Teams treten auf dem unverwechselbaren Traditionskurs an. 21 Kurven umfasst die 7.004 km lange Berg- und Talbahn, die schon bei Tageslicht eine Herausforderung ist. In der Nacht werden die Anforderungen an Mensch und Material ultimativ.
Bereits am kommenden Wochenende reist GetSpeed nach Belgien. Am Sonntag steht der Aufbau im Fahrerlager auf dem Programm. Am Dienstag geht es beim Bronze-Test dann erstmals auf die Strecke. Am Mittwoch stehen Foto-Termine und die obligatorische Parade in die Innenstadt von Spa an. Die Trainings starten am Donnerstag und am Freitag werden in der Superpole die Startplätze ausgefahren. Start zum Rennen zweimal rund um die Uhr ist am Samstag um 16:45 Uhr. Das Rennen wird im kostenlosen Livestream unter www.gt-world-challenge-europe.com übertragen.
Stimmen vor dem Rennen
Luca Stolz (#2): „Ich freue mich riesig auf das Rennen. Auch das leicht veränderte Lineup mit Maximilian Götz anstelle von Maro Engel ist interessant. Wir sind bereits in der Vergangenheit erfolgreich unterwegs gewesen. Für das Rennen in Spa haben wir ein sehr gutes Gesamtpaket und waren auch bei den Testtagen gut unterwegs. Das Auto lief gut. Wenn es uns gelingt keine Fehler zu machen, können wir in Richtung Podium fahren.“
Sébastien Baud (#3): „Ich fahre meine erstes 24h-Rennen und dann gleich bei den sagenumwobenen 24 Stunden von Spa – das wird aufregend. Unser Ziel muss sein, das Rennen zuerst einmal zu beenden und keine unnötigen Strafen zu riskieren. Generell fühle ich mich gut vorbereitet für mein persönliches Saisonhighlight.“
Jeff Kingsley (#3): „Spa ist eines der größten Rennen des Jahres. Zum ersten Mal geht es für mich über die Distanz von 24 Stunden. Zusammen mit GetSpeed haben wir uns sehr gewissenhaft vorbereitet. Mit rund 65 Fahrzeugen wird es auf der Strecke recht viel Verkehr geben. Wir müssen schauen, welche Marschroute wir gehen und wo wir am Ende landen. Wichtig ist, immer die Konzentration zu halten, denn es geht nicht nur um das Rennen selbst, die komplette Woche wird sehr anstrengend.“
Patrick Assenheimer (#44): „Ich bin froh, wieder in Spa dabei zu sein, eines der schönsten Rennen des Jahres. Vor allem bin ich gespannt, wie das Wetter wird, ob eher heiß wie aktuell oder regnerisch. Die letzten Jahre waren verrückt. Für mich ist es das erste Rennen zusammen mit GetSpeed und ich freue mich sehr darauf. Unser Ziel ist es, den Gold-Cup zu gewinnen. Die Konkurrenz ist stark, aber ist starte mit einem guten Gefühl.“
Jim Pla (#44): „Unser Ziel muss sein, das Rennen zu beenden und uns keine Fehler zu erlauben. Dann ist ein Podiumsplatz im Gold-Cup drin. Dazu brauchen wir eine gute Balance im Auto, aber das werden die Jungs und Mädels von GetSpeed hinbekommen. Besonders freue ich mich, mit meinem Freund Michael gemeinsam zu fahren. Wir kennen uns seit Jahren und es toll, dass wir endlich mal ein Cockpit teilen.“
Axel Blom (#44): „Das werden tolle Tage – mein erstes 24h-Rennen und das erste Rennen im Mercedes-AMG GT3. Zudem ist das Rennen sehr lang. Wenn wir ohne Probleme durchkommen, ist ein gutes Ergebnis drin.“
Juli
Die GetSpeed-Familie wächst. Bei den TotalEnergies 24 hours of Spa setzt das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring drei Mercedes-AMG GT3 ein. Neben den beiden bereits gesetzten Fahrzeugen für den Saisonhöhepunkt der Fanatec GT World Challenge Europe Powered by AWS mit den Fahrern Luca Stolz, Maximilian Götz und Steijn Schothorst in der Pro-Kategorie und dem Silber-Fahrzeug von Sébastien Baud, Jeff Kingsley und Valdemar Eriksen kommt nun ein drittes zum Einsatz. Jim Pla, Patrick Assenheimer, Axel Blom und Michael Blanchemain pilotieren einen Mercedes-AMG GT3 in der Gold-Kategorie.
„Bei einem 24-Stunden-Rennen drei Fahrzeuge an den Start zu bringen, ist eine große Herausforderung, der wir uns bereits 2021 auf dem Nürburgring gestellt haben“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Als Team sind wir dem gewachsen und so sehen wir das zusätzliche Fahrzeug in erster Linie als zusätzliche Chance, erfolgreich zu sein. Luca, Maximilian und Steijn werden an der Spitze des Feldes um den Gesamtsieg kämpfen. Die anderen beiden Fahrzeuge sind auf eine vordere Position in ihren jeweiligen Kategorien angesetzt.“
Jim Pla war bereits im vergangenen Jahr für GetSpeed bei den 24 Stunden von Spa im Einsatz. Der Franzose war Teil der Besatzung, die bis zum unverschuldeten Ausfall 16 Stunden lang um die Pro-Am-Spitze kämpfte. Die weiteren drei Piloten feiern ihr Debüt für GetSpeed. Assenheimer hat sich vor allem durch seine erfolgreichen Nordschleifen-Einsätze einen Namen gemacht. Fünf Siege gehen auf das Konto des 30-Jährigen. Axel Blom wechselt innerhalb der Saison von Audi zu Mercedes-AMG. Auch Blanchemain hatte zuletzt vier Ringe auf der Haube. 2020 belegte der Franzose Platz drei im Am-Cup der GTWC, 2021 gewann er die Am-Klasse in der GT4 European Series.
Die 24 Stunden von Spa finden vom 28. bis 31. Juli 2022 statt. Das größte GT3-Rennen der Welt ist auf dem 7,004 Kilometer langen Kurs in den Ardennen die ultimative Herausforderung für Mensch und Material. Für GetSpeed ist es erst der zweite Auftritt bei dem Langstreckenklassiker in Belgien. Nach großen Erfolgen beim Pendant auf dem Nürburgring – 2021 errang GetSpeed einen, 2022 zwei Podestplätze – sind die Erwartungen bei dem Mercedes-AMG Team trotzdem hoch. „Die Saison verläuft für uns bislang sehr positiv. Wir haben viele Anfragen für Kundeneinsätze und sind auf der Nordschleife, in der GTWC und bei den GT Open mit starken Fahrzeugen am Start“, sagt Osieka. „Daher reisen wir Ende Juli auch voller Zuversicht nach Spa.“
Apr.
Großartiger Einstand in die Saison 2022 für das Mercedes-AMG Team GetSpeed: Maro Engel, Steijn Schothorst und Luca Stolz feierten beim Auftakt der GT World Challenge Europe powered by AWS in Imola (Italien) Platz drei. Von Position elf aus gestartet gab es im Rennen über die Distanz von drei Stunden dank starker Performance aller drei Fahrer, einer guten Strategie und überragender Boxenstopps nur einen Weg: nach vorne.
Engel, Schothorst und Stolz platzierten den pinken Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 2 in allen Sessions in den Top 3. Ausgerechnet im Qualifying lief es dann jedoch nicht optimal – am Ende stand nur Startplatz elf zu Buche. „Die Zeitenjagd am Sonntagmorgen war extrem hektisch und von einer Unterbrechung geprägt. Maro und Steijn hatten viel Verkehr und keine freie Runde“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Aber wir wussten ja, was Fahrer und Auto zu leisten imstande sind, daher hat uns das nicht nervös gemacht. Wir haben uns eine gute Strategie zurechtgelegt und die ist am Ende aufgegangen. Ein großes Lob gilt der Boxenmannschaft, die mit zwei superschnellen Stopps den Grundstein für den Erfolg gelegt hat.“
Engel fuhr den Start und brachte den BWT-Mercedes-AMG in der hektischen Anfangsphase bis auf Rang sieben nach vorne. Schothorst setzte die Aufholjagd fort und übergab den Wagen auf Rang fünf an Stolz. Dank eines perfekt getimten zweiten Stopps fand sich Stolz im bereinigten Klassement auf Platz drei wieder. In der Schlussphase musste er den Podestrang hart verteidigen. Dabei zeigte er keine Schwäche, blieb fehlerfrei und wurde als Dritter abgewinkt.
„Das war ein super Comeback von uns, nachdem wir im Qualifying durch den Verkehr etwas Pech hatten“, sagt Engel. „Wir sind sehr zufrieden mit Platz drei, weil wir nicht erwartet hatten, noch so weit nach vorne zu kommen. Das Team hat einen tollen Job gemacht, sowohl bei der Strategie als auch bei den Boxenstopps. Alles in allem war es also ein sehr erfolgreicher Auftakt.“
Das Schwesterfahrzeug mit den jungen Piloten Sébastien Baud, Jeff Kingsley und Valdemar Eriksen schied nach einer unverschuldeten Kollision in der ersten Rennstunde vorzeitig aus. „Das Wochenende war für unsere drei Youngster alles andere als einfach“, sagt Osieka. „Auch sie hatten im Qualifying extremes Pech im Verkehr. Im Rennen wurde Valdemar dann von einem Mitstreiter unsanft ins Aus befördert, wobei der Unterboden beschädigt wurde. Aber die Jungs haben Ihr Potenzial gezeigt und werden in Paul Ricard erneut angreifen.“
Das zweite Langstreckenrennen der GT World Challenge Europe findet vom 3. bis 5. Mai in Paul Ricard statt. Im Süden Frankreichs geht es dann über die Distanz von sechs Stunden.
