Juni
Der Vodafone Mercedes-AMG GT3 (#16) behauptet sich nach acht Rennstunden in den Top 10
Ohne Probleme absolvieren die drei Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed Performance ihre Runden beim ADAC Total 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Nach acht Rennstunden liegen die Fahrzeuge auf den Positionen neun (#16), 13 (#18) und 23 (#17). „Wir sind sehr zufrieden, denn wir haben bis jetzt keinerlei Probleme gehabt“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Die Autos laufen wie ein Uhrwerk. Auf der Strecke herrscht allerdings eine harte Competition. Die Nacht wollen wir ohne Blessuren überstehen – das ist ganz, ganz wichtig. Kurz vor dem Start hatten wir an der #16 ein Problem mit der Hebeanlage und sind nun gezwungen zu improvisieren. Bei jedem Boxenstopp kommen Wagenheber zum Einsatz, weil der linke Stempel defekt ist. Aber das klappt ohne Probleme.“
Stimmen der Fahrer
Renger van der Zande (Startnummer 16, Vodafone Mercedes-AMG GT3): „Fahrer, Fahrzeug und Team – das harmoniert. Wir können den Speed an der Spitze aktuell nicht ganz mitgehen. Aber Jan (Seyffarth) hat erneut eine Position gut gemacht. Wir sind auf dem richtigen Weg und ich freue mich auf meinen nächsten Stint in der Nacht.“
Fabian Vettel (Startnummer 18, Knaus Mercedes-AMG GT3): „In die Nacht hineinzufahren war ein krasses Erlebnis. Ich habe gemerkt, wie die Fans draußen begonnen haben, ihre Grills anzuschmeissen. Dann breitet sich der Geruch von Bratwurst aus. Da bekommt man schon ein leichtes Hungergefühl, das ist toll. Andererseits fährt man auch in Rauchschwaden von riesigen Lagerfeuern und Deine Augen beginnen leicht zu brennen. Leicht war das nicht. Aber eine super Erfahrung. Jetzt müssen wir schauen, dass wir gut durch die Nacht kommen. Wir stehen aktuell ganz gut da. Aber es ist ja noch nicht einmal die Hälfte geschafft. Da kann noch viel passieren. Bei dem schweren Unfall auf der Döttinger Höhe war ich unmittelbar dahinter. Ich habe auf einmal ein Auto durch die Luft fliegen sehen. Und plötzlich war die ganze Strecke voller Trümmerteile. Da sieht man, wie schnell es gehen kann – und das auf der Geraden, wo man meint, dass nichts passiert.“
John Shoffner (Startnummer 17, Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3): „Mein erstes 24h-Rennen mit einem GT3-Fahrzeug ist sehr aufregend und ich habe eine Menge Spaß. Das Auto läuft fantastisch, die Strecke ist in einem sehr guten Zustand – es läuft alles. Im Ergebnis sind wir aufgrund unserer nicht optimalen Startposition etwas zurück. Daher ist unser Plan, einfach Gas zu geben, um weiter nach vorne zu kommen. In der Nacht kann noch viel passieren.“

#16 – Vodafone Mercedes-AMG GT3
Kenneth Heyer / Jan Seyffarth / Renger van der Zande / Tristan Vautier
Position: 9
Absolvierte Runden: 51
Schnellste Runde: 8:23,184 Minuten (in Runde 17)

#17 – Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3
Janine Hill / Markus Palttala / Fabian Schiller / John Shoffner
Position: 23 (9 Pro-Am)
Absolvierte Runden: 50
Schnellste Runde: 8:29,660 Minuten (in Runde 50)

#18 – Knaus Mercedes-AMG GT3
Philip Ellis / Luca Ludwig / Jules Szymkowiak / Fabian Vettel
Position: 13 (2 Pro-Am)
Absolvierte Runden: 51
Schnellste Runde: 8:26,307 Minuten (in Runde 18)
Juni
Bester Startplatz beim 24h-Rennen am Nürburgring in der Teamgeschichte
Eine starke Leistung haben die Fahrer von GetSpeed Performance im Top-Qualifying für das ADAC TOTAL 24h-Rennen gezeigt: Jan Seyffarth sicherte dem Team im Vodafone Mercedes-AMG GT3 (#16) den neunten Startplatz für das Langstreckenrennen am Nürburgring. Die fünfte Startreihe ist für GetSpeed gleichzeitig die beste Startposition beim 24h-Rennen am Nürburgring in der Teamgeschichte. Nur zwei Startreihen dahinter steht das zweite von GetSpeed Performance eingesetzte Auto, der Knaus Mercedes-AMG GT3. Philip Ellis qualifizierte sich im spektakulären Einzelzeitfahren für Startplatz 14. Ohne Rundenzeit beendete Fabian Schiller das Top Qualifying.
„Die Teilnahme an dem spektakulären Einzelzeitfahren um die besten Startplätze für das 24h-Rennen war unser Ziel – und das haben wir erreicht. Dass es Jan (Seyffarth) in dem Einzelzeitfahren als Neunter in die Top 10 geschafft hat, ist ein fantastisches Ergebnis und gleichzeitig die beste Startposition bei einem 24h-Rennen am Nürburgring in der Teamgeschichte. Ein riesen Kompliment an jeden Einzelnen. Glückwunsch auch an Mercedes-AMG zur ersten Startreihe bei diesem prestigeträchtigen Rennen“, sagt Adam Osieka.
Bis zum Start von Qualifying 2 am Freitagnachmittag war die Teilnahme an dem Einzelzeitfahren, welches über die Startaufstellung für die 47. Auflage des Langstreckenrennen am Nürburgring entscheidet, noch nicht sicher. Am Ende lösten alle drei GetSpeed-Fahrzeuge mit guten Ergebnissen im Zeittraining das Ticket für das Top-Qualifying.
Stimmen der Fahrer nach dem Top-Qualifying
Jan Seyffarth (#16 – Vodafone Mercedes-AMG GT3): „Es noch in das Top-Qualifying zu schaffen war ein hartes Stück Arbeit – da wollten natürlich alle dabei sein. Wir sind bis jetzt nicht so viele Runden gefahren wie wir es uns gewünscht hätten. Alles in einer Runde auf den Punkt zu bringen ist sehr schwierig. Ich konnte nur eine Runde richtig pushen. Wir sind absolut happy mit Startplatz neun.“
Fabian Schiller (#17 – Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3): „Mit dem Erreichen des Top-Qualifyings hatten wir ein wichtiges Etappenziel erreicht. Leider ist mir gleich auf meiner ersten Runde ein Fehler passiert. Ich habe im Schwalbenschwanz ein bisschen früh eingelenkt, bin auf die Wiese gekommen und habe die Leitplanke berührt. Ich war bis zu dem Zeitpunkt gut unterwegs, die Zeit hätte für eine sehr gute Platzierung gereicht. Wir haben ein starkes Auto und ich fühle mich sehr wohl – die Grundvoraussetzungen stimmen also.”
Philip Ellis (#18 – Knaus Mercedes-AMG GT3): „Es fühlt sich irgendwie komisch an, sich über einen 14. Platz zu freuen. Aber wenn ich einen Blick in die Ergebnisliste werfe und lese, was für große Namen hinter mir stehen, kann ich mit dem Ergebnis zufrieden sein. Zwei meiner drei Teamkollegen und ich selber sind noch kein 24h-Rennen am Nürburgring gefahren, insofern liegt der Fokus im Rennen auf der Klasse Pro-Am. Ein Podestplatz ist das Ziel.“

#16 – Vodafone Mercedes-AMG GT3
Kenneth Heyer / Jan Seyffarth / Renger van der Zande / Tristan Vautier
Position nach Q2: 7
Beste Rundenzeit in Q2: 8:19.127 Minuten (Jan Seyffarth, Runde 6)
Startposition im Top-Qualifying: 5
Fahrer im Top-Qualifying: Jan Seyffarth
Beste Rundenzeit im Top-Qualifying: 8:14.681 Minuten

#17 – Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3
Janine Hill / Markus Paltalla / Fabian Schiller / John Shoffner
Position nach Q2: 15
Beste Rundenzeit in Q2: 8:21.852 Minuten (Fabian Schiller, Runde 2)
Startposition im Top-Qualifying: 20
Fahrer im Top-Qualifying: Fabian Schiller
Beste Rundenzeit im Top-Qualifying: –

#18 – Knaus Mercedes-AMG GT3
Philip Ellis / Luca Ludwig / Jules Szymkowiak / Fabian Vettel
Position nach Q2: 19
Beste Rundenzeit in Q2: 8:23.191 Minuten (Luca Ludwig, Runde 7)
Startposition im Top-Qualifying: 14
Fahrer im Top-Qualifying: Philip Ellis
Beste Rundenzeit im Top-Qualifying: 8:15.987 Minuten
Juni
Qualifying 1, Qualifying 2, Top Qualifying und das Rennen im Livestream
Es ist zweifelsfrei das größte Rennen der Welt: Das ADAC TOTAL 24h-Rennen am Nürburgring. GetSpeed stellt sich auch in diesem Jahr der ultimativen Herausforderung für Mensch und Maschine. Mit drei bärenstarken Mercedes-AMG GT3 und einem internationalen, ausgewogenen Fahrerkader von elf Fahrern und einer Fahrerin tritt das Team beim Langstreckenklassiker in der Eifel an.
LIVESTREAM
Streaming Zeitplan
DONNERSTAG, 20. JUNI 2019
11:20 – 13:00 Uhr – 24h-Rennen Free Practice
15:00 – 17:50 Uhr – 24h Classic Qualifying
18:30 – 21:30 Uhr – 24h-Rennen Qualifying 1
FREITAG, 21. JUNI 2019
10:05 – 13:05 Uhr – 24h Classic Rennen
13:45 – 14:30 Uhr – Seyffarth Audi R8 Cup R1
14:55 – 16:45 Uhr – 24h-Rennen Qualifying 2
19:00 – 19:40 Uhr – 24h-Rennen Top-Qualifying
19:50 – 21:30 Uhr – Falken Drift Show
SAMSTAG, 22. JUNI 2019
08:10 – 08:55 Uhr – Seyffarth Audi R8 Cup R2
09:10 – 10:10 Uhr – 24h-Rennen Warm Up
13:45 Uhr – 24h-Rennen Startaufstellung
15:10 Uhr – 24h Einführungsrunde
15:30 Uhr – 24h-Rennen Start
Juni
Zwölf internationale Top-Fahrer und drei bärenstarke Mercedes-AMG GT3 – Teamchef Osieka ist stolz auf die Entwicklung
Die Vorfreude auf das größte Autorennen der Welt steigt. Auch beim Team GetSpeed Performance. Die Mannschaft um Teamchef Adam Osieka bringt bei der 47. Auflage des ADAC TOTAL 24h-Rennens gleich drei Mercedes-AMG GT3 mit insgesamt zwölf namhaften Fahrern auf der legendären Nordschleife an den Start. Die Crew aus dem Gewerbepark rund um den Nürburgring hat sich akribisch auf das Saisonhighlight vorbereitet. Alle Piloten sind voll des Lobes über das Gesamtpaket und das Setup des Autos mit dem Stern auf der Haube.
„Ich freue mich sehr auf das Saisonhighlight. Sogar die Wetteraussichten sind dieses Mal endlich positiv“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Wir sind in diesem Jahr besser aufgestellt als jemals zuvor. Drei GT3-Autos sind aber natürlich auch für uns eine Riesenherausforderung beim Langstreckenklassiker in der Grünen Hölle. Ich habe ein super Team um mich herum. Ich bin sehr stolz darauf, was wir in den letzten sechs Jahren geleistet und wie wir uns entwickelt haben. Über die Partnerschaft mit Mercedes-AMG sind wir sehr happy. Mit den GT3-Rennfahrzeugen auf der Nordschleife sind wir noch recht neu. Deswegen will ich im Vorfeld nicht zu euphorisch sein. Ich hoffe, dass wir mit allen drei Teams am Ende durchkommen und das es uns gelingt, mit dem einen oder anderen Auto in den Top sieben zu landen.“
Gerade aufgrund der schlechten Witterung verlief das erste Saisondrittel in der VLN für GetSpeed unbefriedigend. Der erste Lauf musste verkürzt werden, der zweite Lauf fiel komplett aus und bei Lauf drei war das Rennen für den Vodafone Mercedes-AMG GT3, der im Übrigen wieder mit einer Onboard-Kamera ausgestattet sein wird, aufgrund eines Drehers frühzeitig beendet. Trotz der teilweise fehlenden Rundenpraxis geben sich die ein Dutzend Fahrer zuversichtlich, denn gerade abseits der Strecke waren die Mechaniker mit Feuereifer bei der Sache, um beste Voraussetzungen für die Hatz durch Brünnchen, Pflanzgarten und Schwalbenschwanz zu schaffen.
Der Fahrerkader von GetSpeed Performance ist international: Auf dem Vodafone Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 16 nehmen Renger van der Zande (Niederlande), Tristan Vautier (Frankreich), Jan Seyffarth und Kenneth Heyer (beide Deutschland) die Challenge am Ring in Angriff. Am Steuer der Startnummer 17, dem Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3, sitzen abwechselnd Janine Hill (Großbritannien), John Shoffner (USA), Fabian Schiller (Deutschland) und Markus Palttala (Finnland). Die Startnummer 18, den Knaus Mercedes-AMG GT3 in blau-weiß, pilotieren Fabian Vettel und Luca Ludwig (Deutschland), Philip Ellis (Großbritannien) sowie Jules Szymkowiak.
Der Niederländer ergänzt kurzfristig das Line-Up von GetSpeed Performance auf der #18. Der 23-Jährige aus Heerlen war unter anderem schon Teamkollege von Max Verstappen in der europäischen Formel-3-Meisterschaft und startete im Blancpain GT Series Sprint Cup zusammen mit Bernd Schneider.
Stimmen aller Fahrer
Mai
GetSpeed Performance zündet beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring ein Feuerwerk
In knapp drei Wochen beginnt der Höhepunkt der Nordschleifen-Saison: Das ADAC 24h-Rennen am Nürburgring (20. bis 23. Juni 2019). Das Team GetSpeed Performance ist mit drei Mercedes-AMG GT3 am Start. „Wir sind in diesem Jahr besser aufgestellt als jemals zuvor“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Starke Rennfahrzeuge, starke Fahrer und starke Partner bilden das Fundament für eine erfolgreiche Teilnahme am Langstreckenklassiker in der Grünen Hölle. Die Vorfreude im gesamten Team ist groß – vor allem nach dem witterungsbedingt, unbefriedigenden ersten Saisondrittel in der VLN.“
Der Fahrerkader von GetSpeed Performance ist international: Auf dem Vodafone Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 16 stellen sich Renger van der Zande (Niederlande), Tristan Vautier (Frankreich), Jan Seyffarth und Kenneth Heyer (beide Deutschland) der ultimativen Herausforderung. Am Steuer der Startnummer 17, dem Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3, wechseln sich Janine Hill, John Shoffner (beide USA), Fabian Schiller (Deutschland) und Markus Palttala (Finnland) ab. Die Startnummer 18, den Knaus Mercedes-AMG GT3 in blau-weiß, pilotieren Fabian Vettel (Deutschland), Philip Ellis (Großbritannien) und Luca Ludwig (Deutschland).


Mai
Janine Hill und John Shoffner haben ihr „Fremdgehen“ nicht bereut. Zum ersten Mal startete das GetSpeed-Performance-Duo im Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3 bei einem Rennen fernab der Nürburgring Nordschleife. Ihr erster Gaststart bei den International GT Open fand auf dem Hockenheimring statt. Das positive Ergebnis war der erste Podestrang in der Am-Kategorie.
„Ich freue mich, dass Janine und John bei ihrem ersten Einsatz auf dem Hockenheimring einen erfolgreichen Einstand bei den GT Open gefeiert haben“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Sie hatten zwar schon vorher Tests auf anderen Rennstrecken als dem Nürburgring absolviert, aber ein richtiges Rennwochenende, das ist noch einmal eine ganz andere Hausnummer. Der Mercedes-AMG GT3 lief das ganze Wochenende wie ein Uhrwerk, so dass Janine und John sich auf das Fahren konzentrieren konnten.“
Zur Unterstützung war auch Fabian Schiller mit nach Hockenheim gereist, der in der VLN und beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring zusammen mit Hill und Shoffner an den Start geht. „Die beiden haben absolutes Neuland betreten, was ihnen zugegeben anfangs nicht ganz leicht gefallen ist“, sagt der 21-Jährige. „Nach einer kurzen Eingewöhnung haben sie dann aber eine steile Lernkurve hingelegt.“ Schiller unterstützte die beiden Fahrer nicht nur bei der Datenanalyse und gab ihnen bei einer Streckenbegehung am Donnerstag vor der Veranstaltung wertvolle Tipps, sondern stand auch darüber hinaus mit Rat und Tat zur Seite. „Trotz meiner jungen Jahre, habe ich bereits viel Erfahrungen bei Sprintrennen sammeln können. Das Wissen habe ich an Janina und John gerne weitergegeben. Ein Unterschied zu einem VLN-Rennen ist beispielsweise die beschränkte Zeit auf der Rennstrecke. Am Nürburgring wird mehr oder minder den ganzen Freitag lang getestet. Beim GT Open geht es nach nur drei Stunden Training gleich ins Qualifying, wo man auf den Punkt seine Leistung abrufen muss. Denn im Vergleich zu einem Langstreckenrennen hat man beim GT Open nur ein Viertel der Zeit im Rennen zur Verfügung, um sich zu verbessern.“
Blieben Shoffner und Hill im ersten Zeittraining für das Samstagsrennen noch weit hinter den Zeiten der Schnellsten zurück, verbesserten sie sich tags drauf deutlich und ließen sogar Fahrer aus der nächsthöheren Kategorie Pro-Am hinter sich. In Zahlen ausgedrückt belegten sie in Rennen eins den hervorragenden dritten Rang, im zweiten Durchgang am Sonntag wurden sie Vierte. „Es werden ja noch eine Handvoll Einsätze bei den GT Open folgen“, sagt Schiller. „Ich bin zuversichtlich, dass Janine und John dann erneut punkten werden.“
Mit Riesenschritten rückt der Höhepunkt der Nordschleifen-Saison, das 24h-Rennen auf dem Nürburgring, näher. Vom 20. bis 23. Juni 2019 lautet das Motto dann für Hill, Shoffner und das Team GetSpeed Performance „Vollgas beim Heimspiel“.
Mai
Mit GetSpeed Performance geht das Duo bei den GT Open an den Start
John Shoffner und Janine Hill vom Team GetSpeed Performance geben mit ihrem Rooster Rojo J2R Mercedes-AMG GT3 ein Gastspiel bei den International GT Open. Am kommenden Wochenende (24. bis 26. Mai) findet auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg der zweite Lauf der Serie für GT-Fahrzeuge statt.
„Das wird für John und Janine eine besondere Herausforderung werden. Erstmalig treten sie nicht zu einem Rennen auf der Nordschleife an. Ich bin gespannt, aber auch überzeugt, dass sie eine sehr gute Performance mit dem Mercedes-AMG GT3 zeigen werden“, sagt Teamchef Adam Osieka.
Der US-Amerikaner und die Engländerin treffen dabei im 24 Auto starken Teilnehmerfeld mit der #11 auf harte Konkurrenz. Dennoch dürften sie für diese anspruchsvolle Aufgabe bestens gewappnet sein, denn Shoffner/Hill gewannen jüngst mit Fabian Schiller zusammen beim dritten Lauf der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring die Pro-Am-Klasse in der SP9.
Bei der Premiere der Serie in Hockenheim betritt das Duo ebenfalls Neuland. Bei den GT Open sind die Fahrer entsprechend den internationalen Bestimmungen in Pro, Pro-Am und Am eingeteilt. Shoffner/Hill, die mittlerweile schon in der sechsten Saison Stammgäste in der VLN auf der legendären Nordschleife sind, werden in der Am-Klasse gelistet sein. Der Abstecher auf bislang unbekanntes Terrain geht auch mit einer verkürzten Renndistanz einher. Das erste Rennen am Samstag startet um 16.30 Uhr und geht über eine Distanz von 70 Minuten. Das zweite Rennen tags darauf ab 14 Uhr ist nochmal um zehn Minuten kürzer.
„Wir nutzen das Rennen, um unser Auto und unser fahrerisches Können im Hinblick auf das 24h-Rennen am Nürburgring weiter zu verbessern. Das Feld ist sehr stark besetzt mit schnellen Autos und namhaften Fahrern. Deswegen setzen wir uns keine konkrete Platzierung als Ziel. Fabian wird ebenfalls mit vor Ort sein, um uns bei der Weiterentwicklung des Autos tatkräftig zu unterstützen. Am darauffolgenden Wochenende werden wir am Red Bull Ring in Spielberg testen, bevor es nach Spa-Francorchamps zum nächsten GT Open-Rennen geht“, sagt John Shoffner.
Mai
GetSpeed Performance startet fulminant in die Belcar-Serie
GetSpeed Performance ist furios in die Belgian Endurance Championship (Belcar) gestartet. Beim Auftaktrennen im Rahmen der DTM auf dem Circuit Zolder feierte das Team Veidec Silver Eagle Racing in beiden Läufen einen Doppelsieg in der Klasse 4. Am Samstag triumphierten Kenneth Heyer und Wim Spinoy im Mercedes-AMG GT4 vor Michael Cool. Tags darauf drehte Cool den Spieß herum.
Nach dem erfolgreichen Debüt in der ADAC GT4 Germany Ende April meisterte das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring in der Langstreckenserie für Prototypen, GT-Autos und Tourenwagen die nächste Herausforderung mit Bravour. „Wir haben uns sehr gut geschlagen. Besser hätte es nicht laufen können. Zwei Doppelsiege, das war das Optimum. Wir haben unsere Konkurrenzfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt“, sagte Teamchef Adam Osieka.
Das bestätigte auch Heyer: „Das war ein sehr erfolgreiches Wochenende. Am Samstag haben wir einen souveränen Start-Ziel-Sieg eingefahren. Tags darauf gab es schwierige Wetter-Bedingungen. Wir sind im Mittelfeld gestartet, trotz schlechter Sicht lagen wir nach zwei Runden auf einem sensationellen achten Gesamtrang. Als die Strecke abtrocknete, konnten wir den sehr guten Platz aufgrund der PS-Unterschiede nicht verteidigen. Während einer Safety-Car-Phase haben wir dann den ersten Platz in der Klasse an unsere Teamkollegen verloren – das ist Racing.“
Das zweite Rennwochenende der Belcar-Serie findet vom 31. Mai bis 2. Juni erneut in Belgien im Rahmen des Zolder Superprix statt. Dann gilt es für die beiden Mercedes-AMG GT4 des Teams Veidec Silver Eagle Racing by GetSpeed Performance nach Möglichkeit die Führung in der Klasse zu verteidigen und auszubauen.
In der Belcar für GetSpeed Performance am Start
#22
Veidec Silver Eagle Racing
Mercedes-AMG GT4
Kenneth Heyer
Wim Spinoy

#93
Veidec Silver Eagle Racing
Mercedes-AMG GT4
Michael Cool

Mai
Der offizielle Teil der Vorbereitungen für das ADAC TOTAL 24h-Rennen auf dem Nürburgring (20.-23. Juni 2019) ist abgeschlossen. Das Team GetSpeed Performance absolvierte mit dem Rooster Rojo J2Racing Mercedes-AMG GT3 beim ADAC Qualifikationsrennen den letzten Renneinsatz vor dem Saisonhöhepunkt und sammelte dabei wichtige Erkenntnisse. Am Ende der Renndistanz von sechs Stunden belegten Fabian Schiller, Janine Hill und Markus Paltalla den 18. Rang im Gesamtklassement. Das zweite Einsatzfahrzeug, der Vodafone Mercedes-AMG GT3, nahm nach einem Unfall im Freien Training nicht am Rennen teil. „Das Qualirennen war für uns ein Test unter Rennbedingungen. Wir haben unser Programm durchgezogen, wertvolle Daten gesammelt und die Fahrer konnten ordentlich Runden abspulen“, sagt Teamchef Adam Osieka.
Vor allem für GetSpeed-Neuzugang Markus Palttala und Stammpilotin Janine Hill stand im Vordergrund, mit dem für sie neuen Mercedes-AMG GT3 möglichst viele Runden auf der Nürburgring Nordschleife zu absolvieren. Dies war ihnen bei den ersten drei VLN-Rennen aufgrund der schwierigen Witterungsverhältnisse bislang verwehrt geblieben. „Endlich bin ich ausgiebig zum Fahren gekommen“, sagt Janine Hill. „Ich kenne den AMG jetzt bei nasser und trockener Piste und fühle mich sehr wohl. Jetzt geht es an die Auswertung der Daten, damit wir gut vorbereitet zum 24h-Rennen antreten.“
Vor allem im Qualifying ließ ihr Teamgefährte Fabian Schiller aufblitzen, was in dem Paket aus GetSpeed und dem Mercedes-AMG GT3 steckt. „Im ersten Qualifying war Fabian mit der viertschnellsten Zeit bester Mercedes-AMG-Fahrer im Feld“, sagt Osieka. „Und auch im Top-30-Qualifying war bei schwierigen Bedingungen Platz sechs ein Topresultat.“ Dabei leistete sich der 21-Jährige auf seiner schnellen Runde sogar noch einen kleinen Ausrutscher. „Noch auf dem Grand-Prix-Kurs war ich kurz neben der Strecke. Das hat mich sehr geärgert. Platz drei wäre sicher drin gewesen“, so Schiller. „Trotzdem ziehe ich ein positives Fazit des Wochenendes und freue mich riesig auf das 24h-Rennen.“
Während das Fahrzeug mit der Startnummer 17 ein problemloses Rennen fuhr, waren Jan Seyffarth, Tristan Vautier und Dominik Baumann, die das Schwesterfahrzeug pilotieren sollten, nur Zuschauer. Baumann kam, wie zwei weitere Fahrzeuge auch, im Freien Training am Samstagmorgen in der ersten Runde auf Betriebsmitteln von der Strecke ab und schlug in die Streckenbegrenzung ein. Dabei zog sich der Österreicher eine Schulterfraktur zu. „Unfälle gehören im Motorsport leider dazu. Dominik war der Leittragende unglücklicher Umstände. Wir alle wünschen ihm eine schnelle Genesung“, sagt Osieka. „Den Unfallhergang müssen wir noch genau analysieren, der Wagen ist auf jeden Fall ein Totalschaden. Wir haben bis zum 24h-Rennen in rund einem Monat noch etwas Arbeit vor uns.“
Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring findet vom 20. bis 23. Juni 2019 statt. Dann geht es um alles. GetSpeed Performance wird mit drei Mercedes-AMG GT3 angreifen.
Beim Qualirennen für GetSpeed am Start
#16
Vodafone
Mercedes-AMG GT3
Tristan Vautier
Dominik Baumann
Jan Seyffarth

#17
Rooster Rojo J2R
Mercedes-AMG GT3
Janine Hill
Fabian Schiller
Markus Palttala

Mai
Die Vorbereitungen auf den Höhepunkt der Nordschleifensaison – das 24h-Rennen am Nürburgring – laufen bei GetSpeed Performance auf Hochtouren. Zur Einstimmung auf den Langstreckenklassiker in der Eifel startet die Mannschaft um Teamchef Adam Osieka am kommenden Wochenende (18.-19. Mai 2019) beim 24h-Qualifikationsrennen und bringt zwei Mercedes-AMG GT3 an den Start. „Nach den Wetterkapriolen bei den ersten drei VLN-Rennen spielt das Wetter uns und den anderen Teams am Wochenende hoffentlich endlich mal in die Karten, so dass wir unsere Vorbereitungen positiv abschließen können“, sagt Osieka.
Die beiden von GetSpeed Performance eingesetzten Mercedes-AMG GT3 sind international besetzt: Auf der Startnummer 16 wechseln sich Tristan Vautier (Frankreich), Dominik Baumann (Österreich) und Jan Seyffarth (Deutschland) ab, während das Schwesterfahrzeug #17 von Janine Hill und John Shoffner (beide USA), Fabian Schiller (Deutschland) und Markus Palttala (Finnland) pilotiert wird. Hill, Shoffner und Schiller kommen mit Rückenwind zurück in die Eifel: Bei VLN3 holte das Trio den Klassensieg in der SP9 Pro-Am.
Mit Palttala bekommen sie beim Qualifikationsrennen zudem einen sehr erfahrenen Piloten ins Cockpit: Der Finne wurde 2015 und 2017 jeweils Zweiter beim 24h-Rennen am Nürburgring. Von 2012 bis 2018 war der im belgischen Eupen wohnhafte Palttala Werksfahrer bei BMW. „Ich habe in der VLN einige Jahre lang in der Cup-2-Klasse mit dem Porsche 911 GT3 gegen GetSpeed gekämpft, daher kenne ich Adam Osieka und sein Team sehr gut. Dieses Jahr war ich verfügbar und fand die Idee, mit dem Mercedes-AMG GT3 beim 24h-Rennen zu starten, super.“ Palttala fehlt indes noch ein wenig die Abstimmung auf den neuen fahrbaren Untersatz. „Aufgrund des schlechten Wetters konnte ich bei den Test- und Einstellfahrten der VLN nur zwei Runden im halbtrockenen und nassen mit dem Auto fahren. Beim Qualifikationsrennen will ich vorrangig das Auto noch besser kennenlernen und eine gewisse Routine im Umgang damit entwickeln. Dieses Wochenende dient komplett der Vorbereitung auf das 24h-Rennen. Ich freue mich darauf, John und Janine richtig kennenzulernen. Fabi und ich werden ihnen mit unserer Erfahrung sicher helfen können.“
Ebenfalls neu im Team ist Dominik Baumann. Der Tiroler verfügt über viel Erfahrung in GT3-Fahrzeugen und auf der Nordschleife: „Das Auto kenne ich natürlich sehr gut. Es kam 2016 erstmalig auf die Rennstrecke und ich bin zwei Saisons damit gefahren. Und in diesem Jahr auch schon bei VLN2. Vom Auto her sollte es passen.“ Der 29-Jährige ist Champion der Blancpain GT Serie und Vize-Champion im Blancpain Endurance Cup 2016 und im ADAC GT Masters 2015. „Ich freue mich, dass ich in dem Team einen Platz auf einem Top-Fahrzeug gefunden habe. Mit GetSpeed habe ich bislang noch nicht zusammen gearbeitet. Aber, ich habe ein simples Motto: Einfach immer das Beste rausholen. Jetzt schauen wir erst mal, dass wir das Qualifikationsrennen als vernünftigen Test für das anschließende Highlight, das 24h-Rennen am Ring, nutzen. Dann wissen wir, wo wir stehen.“
Viel Fahrzeit zur Vorbereitung
Das 24h-Qualifikationsrennen bietet ausreichend Zeit zur Vorbereitung. Samstag und Sonntag stehen in Summe elf Stunden Streckenzeit zur Verfügung. „Wir wollen die Zeit maximal nutzen, um uns bestmöglich auf das 24h-Rennen im Juni vorzubereiten. Das Ergebnis bei der Generalprobe ist zweitrangig – beim 24h-Rennen ist eine Top-Leistung bei unserer Mercedes-AMG-Premiere aber unser Ziel“, sagt Osieka.
Bereits am Freitag haben die beiden GetSpeed-Fahrzeuge sehr viel Tracktime zur Verfügung. Denn es findet ein exklusiver viereinhalb Stunden langer Mercedes-AMG-Test auf dem Eifelkurs statt. Am Samstag geht es am Mittag ins Freie Training auf der Nordschleife. Abends gibt es ein zweieinhalbstündiges Qualifying, das in die Abendstunden hineinführt und damit die gleichen Bedingungen bietet, die auch beim 24h-Rennen zu bewältigen sind. Der Sonntag steht dann ganz im Zeichen des Qualifyingrennens: Ein zweites Qualifying am Sonntagmorgen und im Anschluss das Top-30-Qualifying im Einzelzeitfahren. Das Rennen über die Distanz von sechs Stunden wird um 12:00 Uhr freigegeben.
Beim 24h-Qualirennen für GetSpeed Performance am Start
#16
Vodafone
Mercedes-AMG GT3
Tristan Vautier
Dominik Baumann
Jan Seyffarth

#17
Rooster Rojo J2R
Mercedes-AMG GT3
John Shoffner
Janine Hill
Fabian Schiller
Markus Palttala







