Apr.
Das Warten hat ein Ende: Am kommenden Samstag, 23. April 2022 schaltet die Startampel für das Nordschleifenprogramm des Mercedes-AMG Team GetSpeed auf grün. Der Rennstall aus dem Gewerbepark am Nürburgring nimmt das dritte Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie mit den Fahrern Adam Christodoulou, Maro Engel und Maximilian Götz in Angriff.
Das Mercedes-AMG Team GetSpeed feierte im vergangenen Jahr beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring mit Platz drei einen der größten Erfolge in der Teamgeschichte. In diesem Jahr will die Mannschaft rund um Teamchef Adam Osieka nachlegen und hat den prestigeträchtigen Sieg beim Langstrecken-Klassiker am Nürburgring im Visier. „Aufgrund der wetterbedingten Absage von NLS2 haben wir nun ein straffes Testprogramm zur Vorbereitung auf die 50. ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring vor uns“, sagt Osieka. „Aber die Nordschleife ist für uns keine Unbekannte. Das komplette Team freut sich auf das erste Heimspiel des Jahres und die Fahrer sind heiß, endlich in der Grünen Hölle zu starten. Leider können wir im Rennen aufgrund von Terminüberschneidungen nur ein Fahrzeug einsetzen. Bereits am Freitag werden wir jedoch mit zwei Mercedes-AMG GT3 viele Runden abspulen und wichtige Daten sammeln.“
„Ich freue mich, dass es endlich auch auf der Nordschleife für uns losgeht. Das Wetter sieht vielversprechend aus und die Fahrzeuge sind von GetSpeed perfekt vorbereitet“, sagt Engel. „Mit Adam und Maxi haben wir ein starkes Trio am Start. Mal schauen, was möglich ist.“ Groß ist auch die Vorfreude bei Christodoulou: „Ich bin bereit! Vor uns liegt eine Menge Arbeit, vor allem beim Test am Freitag. Bis zum 24h-Rennen ist nur noch rund ein Monat Zeit, aber wir sind ready for Rock’n’Roll.“
Die 53. Adenauer ADAC Rundstrecken-Trophy führt über die klassische NLS-Distanz von vier Stunden. Die Jagd durch die Grüne Hölle beginnt am Samstagmittag um 12 Uhr. Zuvor werden im Zeittraining von 08:30 bis 10 Uhr die Positionen in der Startaufstellung ausgefahren. Tickets sind im Vorverkauf unter www.vln.de/tickets sowie vor Ort verfügbar. Alternativ kann das Rennen auch ab 08:15 Uhr im Livestream unter www.vln.de verfolgt werden.
März
Mit einem schlagkräftigen Sextett bereitet sich das Team GetSpeed im Rahmen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) auf die Nordschleifensaison vor. Am Freitag steht der erste Roll-Out im Rahmen der Testfahrten in der Grünen Hölle auf dem Programm. Am 9. April steigen dann Maro Engel, Adam Christodoulou, Maximilian Götz, Fabian Schiller, Jules Gounon und Daniel Juncadella zum ersten Renneinsatz in das Cockpit zweier Mercedes-AMG GT3. Ein weiterer Renneinsatz folgt am 23. April.
„Mit diesen hochkarätigen Fahrern sind wir für die kommenden Aufgaben in der Grünen Hölle bestens gerüstet. Ihre bisherigen Erfolge sprechen für sich“, sagt Teamchef Adam Osieka. Im vergangenen Jahr hat das Mercedes-AMG Team GetSpeed beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring mit Platz drei einen der größten Erfolge in der Teamgeschichte gefeiert.
Der Brite Adam Christodoulou ist ein ausgewiesener Nordschleifen-Experte. Mit Maximilian Götz ist der amtierende DTM-Meister an Bord. Maro Engel, der diese Saison für GetSpeed auch in der Fanatec GT World Challenge Europe fahren wird, gewann den legendären Langstrecken-Klassiker schon einmal im Jahr 2016. Der Franzose Jules Gounon war im Jahr 2017 Meister im ADAC GT Masters und gewann das 24h-Rennen von Spa-Francorchamps. Fabian Schiller sitzt bereits seit dem Jahr 2019 bei GetSpeed im Cockpit und feierte in der Eifel mittlerweile acht Klassensiege. Das halbe Dutzend wird komplettiert durch den Spanier Daniel Juncadella, der lange erfolgreich in der DTM aktiv war.
Dez.
Auch im kommenden Jahr wird GetSpeed als Mercedes-AMG Performance-Team bei den ADAC TotalEnergies 24h Nürburgring an den Start gehen. Die Besetzung der beiden BWT Mercedes-AMG GT3 ist hochkarätig, wird aber erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Eines ist gewiss: Es sind ein paar faustdicke Überraschungen dabei.
Natürlich wird das Team aus dem Gewerbepark in Meuspath auch die ersten Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) zur Vorbereitung auf den legendären Eifelklassiker nutzen, um für diese motorsportliche Herausforderung bestens gewappnet zu sein.
In diesem Jahr hatten die Mannen um Teamchef Adam Osieka beim ADAC TOTAL 24h-Rennen auf dem Nürburgring für Furore gesorgt. Maximilian Götz, Daniel Juncadella und Raffaele Marciello fuhren als bestes Mercedes-AMG Team auf Platz drei in der Grünen Hölle.
„So viel kann ich schon verraten, wir haben eine hervorragende Crew für die beiden BWT Mercedes-AMG GT3 zusammen gestellt. Dies verspricht einiges für die Jubiläumsaugabe des 24h-Rennens“, sagt Adam Osieka. Bei der 50. Auflage will das Team GetSpeed mindestens erneut aufs Podiums.
Juni
Großer Erfolg für das Mercedes-AMG Team GetSpeed: Beim ADAC TOTAL 24h-Rennen auf dem Nürburgring fuhren Maximilian Götz, Daniel Juncadella und Raffaele Marciello als bestes Mercedes-AMG Team auf Platz drei. Jules Gounon, Fabian Schiller und Matthieu Vaxiviere wurden im zweiten Mercedes-AMG des Teams Siebte. Das gute Gesamtergebnis von GetSpeed in einem außergewöhnlichen Langstreckenrennen auf dem Eifelkurs komplettierten Janine Shoffner, Moritz Kranz, Markus Palttala und Maxime Soulet auf Rang 14 als viertbestes Pro-Am-Team.
„Platz drei ist angesichts der schwierigen Wetterbedingungen während des Rennens ein sehr gutes Ergebnis und der Lohn für die harte Arbeit, die unsere Mannschaft in den vergangenen Tagen und Wochen geleistet hat“, sagt Teamchef Adam Osieka. „In der Grünen Hölle zahlt sich nicht nur intensive Vorbereitung aus, sondern vor allem die Erfahrung, die wir uns über die Jahre hier erarbeitet haben. Auf diesem Weg Gratulation an unsere Nachbarn aus dem Gewerbepark am Nürburgring – herzlichen Glückwunsch Manthey Racing zum siebten Sieg beim 24h-Rennen am Nürburgring.“

Die 49. Ausgabe des 24h-Rennen auf dem Nürburgring war nichts für schwache Nerven. Bereits im Top-Qualifying entschieden die Witterungsbedingungen maßgeblich über Erfolg und Misserfolg. Marciello qualifizierte die #7 für Startplatz sechs, Kranz die #9 für Platz sieben und Vaxiviere die #8 für Position 27. Gerade bei Marciello wäre mehr drin gewesen. Im letzten Drittel seiner ersten fliegenden Runde des Einzelzeitfahrens gab es an seinem Mercedes-AMG GT3 jedoch starke Aussetzer. „Es stand extrem viel Wasser auf der Strecke und es waren sehr wenig Fahrzeuge unterwegs, die den Niederschlag hätten aufwirbeln und so verteilen können. Als ‚Lello‘ dann ab der Hohen Acht hinter einem Audi festhing und in der dichten Gischt fuhr, hat der Motor über die Ansaugbrücke Wasser gezogen“, erklärt Osieka. Das Team entschied sich, in der Nacht von Freitag auf Samstag den Motor zu wechseln, weil ein Schaden nicht ausgeschlossen werden konnte. Erst in den Morgenstunden gingen in Hallen von GetSpeed die Lichter aus. Die Entscheidung sollte sich jedoch als goldrichtig herausstellen, denn im Rennen lief das Aggregat erneut wie ein Uhrwerk.
Das Rennen war von Beginn an ein Kampf gegen die Natur: Unmittelbar nach dem Start setzte starker Regen ein und forderte den GetSpeed-Piloten alles ab. Hier war in erster Linie eine gute Risikoabwägung gefordert. „Wir haben uns früh dazu entschlossen, das Rennen mit Bedacht anzugehen, um bei teils surrealen Bedingungen keinen Ausfall zu riskieren“, sagt Osieka. „Wir sind buchstäblich in den Top-10-Positionen mitgeschwommen.“ Als das Rennen kurz vor Ende der sechsten Rennstunde aufgrund einsetzenden Nebels unterbrochen wurde, lagen die GetSpeed-Fahrzeuge auf den Plätzen neun (#7), zehn (#8) und 23 (#9). Der Restart erfolgte erst am Sonntagmittag, die Restdistanz betrug nur knapp mehr als dreieinhalb Stunden. Vor allen die beiden Speerspitzen schlossen schnell zur Spitzengruppe auf. Zunächst Juncadella, am Schluss Marciello setzten die vor ihnen fahrenden Fahrzeuge extrem unter Druck, eineinhalb Runden vor Schluss errang Marciello schließlich in einem spektakulären Überholmanöver den Podestplatz.
„Ich bin in dem Zweikampf um Platz drei hohes Risiko gegangen“, sagte Marciello. „Sven Müller hat fair mitgespielt und mir den nötigen Raum gelassen. Ich musste unbedingt in einer Kurve vorbei, denn auf den Geraden hat uns der Topspeed gefehlt.“ Juncadella ergänzte: „Mit Platz drei sind wir sehr zufrieden. Natürlich hätten wir das Rennen gerne gewonnen, aber das war eben auch kein normales 24h-Rennen.“ Bereits kurz nach dem Zieleinlauf, blickte Götz nach vorne. „Wir sind superglücklich, denn mit Platz drei hatten wir zwischenzeitlich nicht mehr gerechnet. Wir müssen jetzt genau analysieren, wo wir uns innerhalb der kurzen Sprintdistanz am Ende den Rückstand eingehandelt haben und daraus lernen. Dann kehren wir 2022 noch stärker zurück und greifen erneut an, das Rennen zu gewinnen.“

Auch für die Startnummer #8 gab es im Rennen nur eine Richtung: nach vorne. „Ich hatte in meinem ersten Stint einen kleinen Aha-Moment, als ich am hinteren linken Rad eine kleine Feuerentwicklung hatte. Dadurch haben wir fünf Minuten verloren, von denen ich aber zwei Minuten wieder herausfahren konnte“, sagt Schiller. „Platz sieben ist ein tolles Ergebnis. Wir haben unter schwierigen Bedingungen 20 Plätze gutgemacht. Das war von allen Fahrern eine solide Leistung

Das persönlich gesteckte Ziel nicht ganz erreicht haben Shoffner, Kranz, Palttala und Soulet in der Startnummer 9. „Wir wollten in der Pro-Am auf Platz drei ins Ziel kommen, das ist uns leider nicht gelungen“, sagte Shoffner. „Ich habe meine Pflichtrunden als Am-Fahrerin am Samstag recht früh absolviert. Durch den Rennabbruch und die verkürzte Distanz wurden die Vorgaben während des Rennens geändert. Das hat den Teams in die Karten gespielt, bei denen die Amateure am Ende nur zwei Runden drehen mussten.
Adam Osieka: „Unser Team hat nicht nur im Vorfeld sondern auch während des Rennens perfekt gearbeitet. Trotz des Einsatzes von drei Top-Fahrzeugen bei teils chaotischen Bedingungen ist uns kein einziger Fehler unterlaufen. Das macht mich sehr stolz und ich bin davon überzeugt, dass wir 2022 beim 24h-Rennen noch einmal nachlegen können.“
Doch jetzt richtet sich die Konzentration von GetSpeed zunächst auf die unmittelbar bevorstehenden Aufgaben. Bereits in zwei Wochen startet das Team beim Auftaktrennen der DTM im italienischen Monza (18.-20. Juni). Eine Woche später, am 26. Juni, steht beim vierten Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie erneut die Grüne Hölle auf dem Programm. Die Jubiläumsausgabe des 24h-Rennens auf dem Nürburgring ist auf den 26. bis 29. Mai 2022 datiert.

Juni
Raffaele Marciello war beim ADAC TOTAL 24h-Rennen auf dem Nürburgring im Top-Qualifying auf Bestzeitkurs. Der Italiener setzte im Mercedes-AMG GT3 auf seiner ersten von zwei schnellen Runden im Einzelzeitfahren gleich mehrere Sektorbestzeiten. Auf den letzten Metern kämpfte er dann allerdings mit stumpfen Waffen. „Es stand extrem viel Wasser auf der Strecke und es waren sehr wenig Fahrzeuge unterwegs, die den Niederschlag hätten aufwirbeln und so verteilen können. Als ‚Lello‘ dann ab der Hohen Acht hinter einem Audi festhing und in der dichten Gischt fuhr, hat der Motor über die Ansaugbrücke Wasser gezogen und es gab ab dem Pflanzgarten starke Motoraussetzer“, erklärt Teamchef Adam Osieka. „Eine zweite Runde war für uns dann leider nicht mehr möglich. Wir haben uns dann nach einer genauen Prüfung gegen 22 Uhr dazu entschlossen, den Motor sicherheitshalber zu wechseln, weil wir einen Schaden nicht ausschließen konnten.“
Anstatt den Abend entspannt ausklingen zu lassen, gaben die GetSpeed Mechaniker noch einmal Vollgas. Um 1 Uhr war das angeschlagene Aggregat entfernt, nur 3 Stunden später der neue Motor verbaut. „Die Jungs hatten auch vorher schon ein paar anstrengende Tage hinter sich. Trotzdem haben sie Freitagnacht noch einmal alles gegeben“, sagt Osieka. „Ich bin sehr stolz auf meine Truppe. Wir wollen beim 24h-Rennen ein Top-Ergebnis erzielen und geben alles dafür.“
Das Warm-up am Samstagvormittag ist für das Mercedes-AMG Team GetSpeed nun von großer Bedeutung. Anstatt ein paar lockere Runden zu drehen, wird die letzte Session vor dem Start zum Langstreckenklassiker nun ein echter Funktionstest. „Unser Team kennt den Mercedes-AMG GT3 wie seine Westentasche“, sagt Osieka. „Wir arbeiten seit zweieinhalb Jahren sehr intensiv mit dem Boliden. Ein Motorwechsel ist normal kein Hexenwerk, allerdings unter diesen Extrembedingungen schon eine Herausforderung.“
Juni
An diesem Wochenende (3. bis 6. Juni) startet GetSpeed beim ADAC TOTAL 24h-Rennen auf dem Nürburgring. Das Team aus dem Gewerbepark am Nürburgring setzt drei Mercedes-AMG GT3 ein; zwei davon mit Werksunterstützung unter der Bewerbung Mercedes-AMG Team GetSpeed.
Rückblende: Beim 24h-Rennen 2020 hatte GetSpeed im September vergangenen Jahres das erste Renndrittel dominiert. Von 39 Runden bis zur Rennunterbrechung aufgrund von Starkregen und schlechter Sicht in den Abendstunden lag die Mannschaft rund um Teamchef Adam Osieka 31 Runden lang in Führung. Kurz vor der Roten Flagge fiel Raffaele Marciello im Mercedes-AMG GT3 den widrigen Bedingungen zum Opfer. „Das war ein herber Rückschlag und die Enttäuschung war riesig“, sagt Osieka. „Am Ende sind wir daran aber gewachsen. Wir wissen, was wir können und welche Fehler wir gemacht haben. Wir wissen, dass wir bei einem der härtesten Rennen der Welt um den Sieg mitfahren können. Und genau das ist auch in diesem Jahr unser Ziel. Wir wollen die Rechnung aus 2020 begleichen.“
Bärenstark sind die beiden GetSpeed Speerspitzen besetzt: Maximilian Götz, Daniel Juncadella und Raffaele Marciello teilen sich die Startnummer #7, in der #8 wechseln sich Jules Gounon, Dirk Müller und Matthieu Vaxiviere ab. Fabian Schiller ist in beiden Fahrzeugen gesetzt. „Wenn ich mir ein Rennen aussuchen könnte, dass ich in diesem Jahr gewinnen will, dann wäre es das 24h-Rennen auf dem Nürburgring“, sagt Juncadella. „Ich habe mich auf das Rennen sehr intensiv vorbereitet, genauso das Team. Wir haben also gute Voraussetzungen und sind konkurrenzfähig.“
Der erfahrenste GetSpeed-Pilot ist Neuzugang Dirk Müller, der 2021 neu zum Team hinzugestoßen ist. Der Burbacher hat in seiner Karriere 24h-Rennen in Daytona, Le Mans, Spa-Francorchamps und auf dem Nürburgring gewonnen hat. „Trotzdem bin ich jedes Mal nervös, als wäre es mein erstes Langstreckenrennen“, gibt Müller zu. „Ich versuche daher möglichst stressfrei in die Woche vor der Veranstaltung zu starten und die Akkus aufzuladen. Wenn ich dann am Wochenende zum ersten Mal im Rennfahrzeug sitze, ist die Nervosität schnell verflogen. Dann bin ich immer hochkonzentriert.“ Der 45-jährige Routinier wirft vor allem eine Menge Erfahrung in die Waagschale: „Es sind viele stark besetzte Fahrzeuge beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring mit dabei. Da gilt es, immer einen kühlen Kopf zu bewahren. Wir wissen, was wir können. Und bis zur letzten Stunde muss das Ziel sein, keine Fehler zu machen. Dazu hat man bei einem 24h-Rennen in der Grünen Hölle dummerweise jede Menge Möglichkeiten. Am Ende ist das wichtigste, in der letzten Runde vorne zu sein.“
Im Kundenauftrag bringt GetSpeed einen weiteren Mercedes-AMG GT3 an den Start. Neben den beiden NLS-Stammfahrern Janine Hill und Moritz Kranz stoßen Markus Palttala und Maxime Soulet zum Team hinzu. Ziel des Quartetts ist der Sieg in der Pro-Am-Wertung. „Wir haben auch in diesem Jahr ein sehr starkes Line-up und ich bin glücklich, von so vielen talentierten Jungs umgeben zu sein“, sagt Shoffner. „Vom Ergebnis her ist eine Menge drin. Unser Ziel ist, das Rennen mit Bedacht anzugehen und dann am Ende zu schauen, wo wir landen.“
Das ADAC TOTAL 24h-Rennen findet vom 3. bis 6. Juni statt. Am Donnerstag stehen von 12:30 bis 14 Uhr und von 20:30 bis 23:30 Uhr zwei Qualifyings auf dem Programm. Höhepunkt des Freitages ist das Top-Qualifying von 18:30 bis 20:50 Uhr, bei dem die Startplätze für das Rennen ausgefahren werden. Die Hatz zweimal rund um die Uhr startet am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr. Das komplette Rennen wird live im Free-TV auf NITRO übertragen. Auf der Website www.24h-rennen.de ist nicht nur der normale Livestream zu finden, die Fans können das Rennen auch lückenlos aus der Onboard-Perspektive des Mercedes-AMG GT3 #7 von GetSpeed verfolgen.

Mai
Der Saisonhöhepunkt der Nordschleifen-Saison steht vor der Tür. Vom 3. bis 6. Juni findet das ADAC TOTAL 24h-Rennen auf dem Nürburgring statt. Beim Höhepunkt der Nordschleifen-Saison bringt GetSpeed drei Mercedes-AMG GT3 an den Start, zwei davon in neuer Lackierung. Die beiden Fahrzeuge unter der Bewerbung Mercedes-AMG Team GetSpeed treten in der Grünen Hölle in den Farben Pink und Blau des Sponsors BWT an. Das dritte Fahrzeug ist in gewohnter Axiom Space-Folierung mit von der Partie.
In der Startnummer #7 wechseln sich Maximilian Götz, Daniel Juncadella, Raffaele Marciello und Fabian Schiller ab. Letzterer ist auch auf dem Fahrzeug mit der Nummer #8 gesetzt – zusammen mit Junes Gounon, Dirk Müller und Matthieu Vaxivière. In der #9 teilen sich Janine Shoffner, Moritz Kranz, Markus Palttala und Maxime Soulet das Cockpit.
„Wir gehen mit großen Erwartungen in das 24h-Rennen. Im vergangenen Jahr haben wir die erste Hälfte über weite Strecken angeführt und sind unter irrealen Bedingungen in der Nacht ausgeschieden. Beim Prolog in diesem Jahr waren wir das bestplatzierte Mercedes-AMG-Team. Mit Platz vier haben wir das Podium allerdings knapp verfehlt. Das wollen wir beim 24h-Rennen ändern“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Unser neuer Sponsor BWT gibt im Motorsport weltweit Vollgas. Das ist auch unsere Maxime. Daher passt das Engagement perfekt zu GetSpeed.“
Eine starke Leistung erwartet Osieka auch von dem dritten Fahrzeug: „Janine und Moritz haben in den beiden Rennen der Nürburgring Langstrecken-Serie die Am-Wertung in der GT3-Klasse gewonnen. Mit Markus und Maxime kommen zwei schnelle Piloten hinzu, die wir bereits aus dem vergangenen Jahr kennen. Wir wollen mit der #9 in der Pro-Am-Klasse vorne mitfahren.“
Das ADAC TOTAL 24h-Rennen findet vom 3. bis 6. Juni statt. Am Donnerstag stehen zwei Qualifyings auf dem Programm, eines bis in die Nacht hinein. Höhepunkt des Freitages ist das Top-Qualifying zur Primetime, bei dem die Startplätze für das Rennen ausgefahren werden. Die Hatz zweimal rund um die Uhr startet am Samstagnachmittag um 15:30 Uhr.

#7
Mercedes-AMG GT3
Maximilian Götz
Daniel Juncadella
Raffaele Marciello
Fabian Schiller

#8
Mercedes-AMG GT3
Jules Gounon
Dirk Müller
Matthieu Vaxivière
Fabian Schiller

#9
Mercedes-AMG GT3
Janine Shoffner
Moritz Kranz
Markus Palttala
Maxime Soulet
Mai
Die Vorbereitungen für das ADAC TOTAL 24h-Rennen auf dem Nürburgring sind bei GetSpeed weitestgehend abgeschlossen. Das Team von Adam Osieka hat das Qualifikationsrennen zum Langstreckenklassiker als bestes Mercedes-AMG-Team auf Rang vier beendet. Maximilian Götz, Daniel Juncadella und Fabian Schiller verpassten beim 6-Stunden-Rennen mit dem Mercedes-AMG GT3 #7 das Podium nur um 7,626 Sekunden. Das Schwesterfahrzeug mit der #8 – hier wechselten sich Dirk Müller, Matthieu Vaxiviere und ebenfalls Schiller ab – wurde auf Rang neun als zweitbester Mercedes abgewinkt. Die Pro-Am-Mannschaft mit Janine Shoffner, Moritz Kranz, Markus Palttala und Maxime Soulet belegte in der Klasse Position drei.
„Wir haben einen großen Schritt nach vorne gemacht und sind auf den Punkt in Form“, sagt Teamchef Osieka. „Unsere akribischen Vorbereitungen bei NLS3 und einem Nordschleifen-Test in der vergangenen Woche haben sich ausgezahlt. Die Rennpace war bei allen drei Fahrzeugen sehr gut. Unsere Piloten waren mit der Performance sehr zufrieden. Einen großen Anteil am Erfolg hat meine gesamte Mannschaft an der Box, die einen fehlerfreien Job gemacht haben. Das Team hat sich großartig entwickelt und ich bin stolz auf die Jungs und Mädels, die immer 100 Prozent geben. Das stimmt mich positiv, dass wir in diesem Jahr beim 24h-Rennen die offene Rechnung aus 2020 begleichen können. “

Die beiden Speerspitzen von GetSpeed nahmen das Sechs-Stunden-Rennen von den Positionen 14 und 16 auf. „Es war abzusehen, dass es im Qualifying für uns nicht ganz so gut aussehen würde. Beim Qualirennen wird das Top-30-Qualifying mit vollem Tank absolviert, weil unmittelbar nach dem Einzelzeitfahren die Startaufstellung beginnt und nicht mehr nachgetankt werden darf“, erklärt Schiller. „Der Mercedes-AMG ist ohnehin das schwerste GT3-Auto im Feld. Mit vollem Tank haben wir wenig Chancen auf eine absolute Topzeit. Wenn man in diesem starken Teilnehmerfeld nicht vorne startet, verliert man gerade in der Anfangsphase viel Zeit auf die Spitze. Zum Glück ist das beim 24h-Rennen Anfang Juni aber nicht so – da können wir bei der Zeitenjagd mit einem echten Quali-Setup voll angreifen.“
Im Rennen gab es für die beiden Fahrzeuge des Mercedes-AMG Team GetSpeed nur eine Richtung: nach vorne. Vor allem Götz, Juncadella und Schiller machten mit der #7 insgesamt zehn Plätze gut. „Das hat viel Spaß gemacht“, sagt Juncadella. „Ich bin rund drei Stunden gefahren und habe mich in dem Mercedes-AMG sehr wohl gefühlt. Das ist gerade für das 24h-Rennen von großer Bedeutung, denn man muss Vertrauen in das Auto haben.“ Götz ergänzt: „Noch wichtiger als das gute Ergebnis sind aber die Erfahrungen, die wir im Hinblick auf das 24h-Rennen gemacht haben. Die Balance des Fahrzeugs fühlt sich sehr gut an.“

Der Axiom-Space Mercedes-AMG GT3 von GetSpeed war zum ersten Mal in voller 24h-Besetzung am Start. Neben Janine Shoffner und Moritz Kranz wechselten sich Markus Palttala und Maxime Soulet im Cockpit ab. Das Quartett lieferte ebenfalls eine solide Leistungen ab und beendete das Qualifikationsrennen auf Platz drei in der Pro-Am-Kategorie. „Markus und Moritz haben heute richtig gerockt“, lobt Shoffner. „Alles in allem war es ein hartes Rennen, das jedoch eine Menge Spaß gemacht hat. Wir haben viele Daten gesammelt und sind für das 24h-Rennen nun bestens gerüstet.“
Am 18. Mai – rund zwei Wochen vor dem Saisonhöhepunkt vom 3. bis 6. Juni – bestreitet GetSpeed einen abschließenden Test auf dem Nürburgring Grand-Prix-Kurs. Der nächste Renneinsatz findet am Wochenende vor dem 24h-Rennen statt. In Paul Ricard steht der zweite Lauf der GT World Challenge Europe auf dem Programm. Dann greifen Nico Bastian, Olivier Grotz und Florian Scholze in der Pro-Am-Klasse des europäischen GT3-Championats an.
Mai
Die Vorbereitungen für das Saisonhighlight der Nordschleifen-Saison gehen bei GetSpeed in die heiße Phase: Am kommenden Wochenende (8./9. Mai 2021) steht mit dem 6-Stunden-Qualifikationsrennen der letzte große Test vor dem ADAC TOTAL 24h-Rennen (3.-6. Juni 2021) auf dem Programm. GetSpeed nimmt mit drei Mercedes-AMG GT3 teil, die mit ausgewiesenen Nordschleifen-Spezialisten exzellent besetzt sind.
„Nach dem abgesagten ersten NLS-Rennen ist es für unsere Vorbereitung gut, dass das Qualifikationsrennen in diesem Jahr wieder stattfindet“, sagt Teamchef Adam Osieka. „Für das 24h-Rennen ist jeder Kilometer in der Vorbereitung enorm wichtig, schließlich haben wir nach unserer starken Vorstellung im vergangenen Jahr noch eine Rechnung offen.“ 2020 hatte GetSpeed das 24h-Rennen am Nürburgring über weite Strecken souverän angeführt, musste seine Siegchancen nach einem Unfall bei heftigem Regen in der Nacht aber ad acta legen. Wenige Minuten nach dem Unfall wurde das Rennen damals für mehrere Stunden unterbrochen.
Adam Osieka: „Unser Ziel für das Wochenende ist, uns einen Platz für das Top-Qualifying zu sichern. Wenn am Ende ein gutes Ergebnis rausspringt, nehmen wir das gerne mit. Bislang ist es allerdings noch keinem Team gelungen, nach einem Sieg beim Qualirennen auch beim beim 24h-Rennen auf Platz eins ins Ziel zu kommen – vielleicht können wir das ändern. Aus sportlicher Sicht ist mir der Sieg beim 24h-Rennen im Juni aber wichtiger.“
Die Startnummern 7 und 8 starten unter der Bewerbung Mercedes-AMG Team GetSpeed. In den Cockpits wechseln sich Maximilian Götz, Daniel Juncadella sowie Dirk Müller und Matthieu Vaxiviere ab. Einen doppelten Einsatz hat beim Qualifikationsrennen Fabian Schiller. Der Troisdorfer ist auf beiden Fahrzeugen genannt. Janine Shoffner, Moritz Kranz, Markus Palttala und Maxime Soulet bilden das Quartett für den dritten Mercedes-AMG GT3 mit der #9. Der Zeitplan beim Qualifikationsrennen umfasst ein Warm-up (120 Minuten), ein freies Training (90 Minuten) und ein Qualifying (150 Minuten) am Samstag. Ein zweites Qualifying (60 Minuten) am Sonntagmorgen und das anschließende Top-30-Qualifying bestimmen über die Startpositionen für das 6-Stunden-Rennen. Rennstart ist um 12 Uhr mittags.
Sep.
Beim 48. ADAC TOTAL 24h-Rennen Nürburgring hat GetSpeed Performance bei schwierigen Witterungsbedingungen Sports- und Teamgeist bewiesen. Im ersten Rennviertel dominierte der Mercedes-AMG GT3 von Maximilian Buhk, Maximilian Götz, Raffaele Marciello und Fabian Schiller souverän das Geschehen an der Spitze des Feldes. Von 39 absolvierten Runden bis zur Rennunterbrechung aufgrund von Regen und schlechter Sicht in der Grünen Hölle hatte die GetSpeed-Speerspitze 31 Runden lang die Nase vorne. Am Ende fehlte jedoch das Rennglück für ein zählbares Ergebnis. Anders bei Markus Palttala, Maxime Soulet, Janine und John Shoffner. Das Kundenfahrzeug des Rennstalls aus dem Gewerbepark am Nürburgring absolvierte ein fehlerfreies Rennen und wurde am Ende mit Rang 18 im stark besetzten Teilnehmerfeld belohnt.
Nach einer extrem starken Anfangsphase, die der Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 9 dominierte, verunfallte das Fahrzeug bei widrigen Wetterbedingungen nach rund sechseinhalb Stunden in Führung liegend. Kurze Zeit später wurde das Rennen mit der Roten Flagge unterbrochen. Glück im Unglück für GetSpeed Performance. Das Team nutzte die neuneinhalbstündige Rennpause, um den Mercedes-AMG wieder flott zu machen. Um 05:30 Uhr war das Wunder vollbracht und um 8 Uhr nahm Buhk das Rennen beim Restart wieder auf. Die Nachtschicht blieb unbelohnt, als die #9 rund zweieinhalb Stunden vor Rennende erneut von der Strecke abkam und in die Streckenbegrenzung einschlug – das endgültige Aus.
Ohne nennenswerte Probleme absolvierte hingegen die #10 das Langstreckenrennen am Nürburgring: Palttala / Shoffner / Shoffner / Soulet beendeten das 24h-Rennen auf dem 20. Gesamtrang. „Das war ein richtig gutes Rennen und mit dem Ergebnis können wir absolut zufrieden sein. Wir haben versucht, uns bei diesem extremen Wetter aus allem herauszuhalten und unseren eigenen Rhythmus zu finden. Das ist uns gelungen. Es war eine gute und richtige Entscheidung, das Rennen in der Nacht zu unterbrechen.“
Das dritte von GetSpeed eingesetzte Fahrzeug mit Perrodo / Collard / Jöns / Vaxiviere schied nach einem unverschuldeten Problem bereits frühzeitig aus.
„Natürlich ist die Enttäuschung groß. Wir sind mit einem starken Fahrzeug und schnellen Fahrern angetreten, um zu gewinnen. Durch den Unfall am späten Abend ist uns das, trotz einer sehr guten und dominanten Startphase mit 31 Führungsrunden, nicht gelungen. Aber auch das gehört auch zum Rennsport dazu“, sagt Teamchef Adam Osieka. „In der Nacht hat die Mannschaft die Rennunterbrechung genutzt, das Auto bis zum Restart wieder rennfertig zu machen. Bis 5:30 Uhr haben die Jungs in der Box geschraubt und einen hervorragenden Job gemacht. Das Auto lief nach der Reparatur auf Anhieb problemlos, aber mit zwei Runden Rückstand war im Ergebnis nicht mehr viel zu machen. Nach dem erneuten Unfall hat es bei der verbleibenden Renndistanz keinen Sinn mehr gemacht, das Fahrzeug zu reparieren.“
Starke Leistung aller Fahrzeuge im Qualifying
Mit allen drei Fahrzeugen hatte GetSpeed bereits vor dem Rennen den Einzug in das das entscheidende Top-Qualifying am Freitagabend geschafft. Beim abschließenden Einzelzeitfahren fuhren alle drei Fahrzeuge einen Startplatz in den Top-Ten heraus. Die beste Startposition eroberte Raffaele Marciello: Der Italiener fuhr in der Startnummer 9 auf Platz drei und sicherte dem Team einen Platz in der zweiten Reihe. Auch die Kundenfahrzeuge von GetSpeed zeigten eine starke Leistung. Matthieu Vaxiviere beendete das Qualifying in der #8 auf Platz sieben während Maxime Soulet in der #10 auf Platz zehn fuhr.
